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  Archiv

Ordre du jour 29 septembre 2008 (Réunion du comité)

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Ordre du jour de la réunion de comité du 30 juin 2008

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Ordre du jour de la réunion de comité du 9 avril 2008

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Informationsowend 2008

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Ordre du jour assemblée générale 2008

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Bartrenger Journal Dezember 2007

http://www.dp-bartreng.lu/upload/94.pdf
22.10.2007 - Excursion à Dudelange le 22 octobre 2007 à 17 h 30
 

Chers membres,

Cette année, notre excursion annuelle prendra les routes de l'histoire de notre Pays qui s'est croisée avec celle de nos immigrés tout au long de l'essor industriel du Luxembourg.

Notre destination sera donc Dudelange et plus précisément les anciennes aciéries, qui abritent l'une des plus importantes expositions, jamais réalisées, retraçant l´histoire de l'immigration. Elle a comme objectifs celui de rappeler l'évolution à partir des premiers immigrés jusqu‘à l'intégration actuelle.

La visite de l'exposition sera suivie par un petit diner convivial à l'intérieur des aciéries.

Notre programme :

Date22 octobre 2007
Voyage en bus
Départ 17h30 devant la commune
Participation
20 € par personne à virer sur le compte LU50 1111 2300 9612 0000 auprès de CCPL en faveur de DP Bertrange avec la mention "Excursion"


Venez nombreux, vos amis sont également invités.

 

Visite guidée des Forts Berlaimont et Lambert

INVITATION


Le comité de notre section a le plaisir de vous inviter à une visite guidée des Forts Berlaimont et Lambert en dessous du parc dela ville de Luxembourg (« beim Amaliendenkmal »), le samedi 18 novembre 2006.


départ de Bertrange en bus auprès du Centre Atert 15.15 heures

début de la visite 16.00 heures
durée de 2 heures
participation de 8 EURO (encaissée par Patrick Michels le jour même)

 prière de vous munir de lampes de poche


Vos amis et connaissances sont les bienvenus.


Après la visite, nous nous retrouvons la Raquette chez Pino à Bertrange pour déguster à nos propres frais ce qui bien nous semble.


Veuillez faire part de votre participation Niki Bettendorf, 319467 (tel), 313402 (fax)

Niki Bettendorf zieht sich nach 25 Jahren aus der aktiven Politik zurück:

Als Bettendorf sich fragte, wer denn bitte die Verstöße gegen die Verbotsregeln des Antitabakgesetzes ahnden soll, erfand er zum Gaudi seiner Abgeordnetenkollegen die Figur des "Inspektor Schnüffel" ins Spiel, der nun wahrscheinlich durch sämtliche Kneipen des Landes geschickt wird, um dort Raucher-Outlaws in flagranti zu erwischen.

Was dem politischen Beobachter damals vielleicht entgangen ist: Die "Inspektor Schnüffel"-Rede stellte gleichzeitig auch die Abschlussrede des beliebten Politikers dar, der sich am nächsten Dienstag offiziell aus der aktiven Politik zurückziehen wird, die er während 25 langen Jahren maßgeblich mitprägte. Dann nämlich, wenn die neue Parlamentssession wie jedes Jahr am zweiten Dienstag im Oktober eröffnet wird, wird Niki Bettendorf, der seit 1989 als Vertreter der Demokratischen Partei auf Krautmarkt saß, abtreten und durch Alexandre Krieps, seinen jüngeren Kollegen aus dem Zentrumsbezirk, "ersetzt werden" (die an dieser Stelle wohl definitiv falsche Bezeichung), der noch am gleichen Tag vereidigt werden soll.

"Der Appetit kommt beim Essen"

Den Platz Niki Bettendorfs als einer der drei Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer soll übrigens Henri Grethen, der bisherige Fraktionschef der DP, einnehmen.

Als wir uns dieser Tage mit dem jovialen und und volksnahen Politiker unterhielten, der im Dezember, man mag es kaum glauben, bereits seinen 70. Geburtstag feiern wird, gestand dieser ein, dass ihm die Politik viel mehr gegeben habe, als er der Politik entgegenbrachte. So habe er die politische Bühne anfangs ohne jeglichen Ambitionen betreten, was sich aber, getreu dem Sprichwort, dass der Appetit beim Essen kommt, schnell geändert habe. Trotzdem hätte er in jungen Jahren nie gedacht, dass er, der begeisterte Sportler, einmal in der Politik landen würde.

Nicht unschuldig daran, und das sei das mindeste, was er sagen könne, sei Emile Krieps gewesen, der langjährige Minister, der ihm regelrecht zu einem politischer Ziehvater geworden sei, und ihn immer mehr für die Politik interessiert und fasziniert habe.

Und das "Unheil" nahm seinen Lauf: 1981 nahm er zum ersten Mal an den Gemeindewahlen teil (es war seine Frau, die aus Bartringen stammende Henriette Kraus, die den überzeugten "Minettsdapp" zu einem Umzug in die Zentrumsgemeinde bewog) und konnte als Erstgewählter auf Anhieb Anspruch auf den Bürgermeisterposten stellen, den er am 1. Januar 1982 denn auch antrat - ein Vorgang, der sich noch drei Mal wiederholen sollte, bis der beliebte Bürgermeister, der die Resultate seiner Partei in seiner Gemeinde beständig ausbauen konnte, im Jahre 2002 zugunsten Paul Geimers abtrat; seitdem ist er Ehrenbürgermeister von Bartringen.

Der Sprung von der Kommunal- in die Landespolitik

Bei so viel Erfolg in der Kommunalpolitik ist es nicht verwunderlich, dass Niki Bettendorf im Jahre 1984 auch erstmals bei den Landeswahlen kandidierte, wo er, als absoluter Newcomer auf Landesebene, direkt einen 13. Platz ergattern konnte. Fünf Jahre später versuchte er sein Glück nochmals, errang einen achten Platz und rückte 1990 ins Parlament nach. Bei seiner dritten Kandidatur im Bezirk Zentrum kam er 1994 auf den vierten Platz, um im Jahre 1999 und 2004 jeweils einen dritten Platz zu belegen.

Niki Bettendorf, der lange Jahre auch Vorsitzender des DP-Bezirks Zentrum war, ist seit 1999 Vizepräsident der Abgeordnetenkammer, bekleidete in seiner langen Karriere aber u.a. auch schon die Präsidentschaft der luxemburgischen Delegation beim NATO-Parlament, sowie den Vorsitz des parlamentarischen Gesundheits- und Sozialausschusses sowie der Spezialkommission "Drogen". So erwarb sich Bettendorf im Laufe der Jahre einen mehr als soliden Ruf als gesundheits- und sozialpolitischer Sprecher der DP-Fraktion - einem Ruf, dem er auch in den letzten Monaten gerecht wurde.

So interpellierte er die Regierung zuletzt im vergangenen Juni zur Drogenpolitik, wobei er noch einmal bedauern musste, dass diese Thematik in der politischen Auseinandersetzung hierzulande noch immer nicht genügend Aufmerksamkeit erhalten habe und die Diskussion immer noch von Sonntagsreden dominiert werde, anstelle endlich den "Stier bei den Hörnern" zu packen.

Erfolg am "Rententisch"

Auch brachte er im Mai 2003 einen Gesetzesvorschlag auf den Instanzenweg, der es der Polizei erlauben soll, auffällige Verkehrsteilnehmer auch auf den Gebrauch von Drogen oder den Missbrauch von Medikamenten untersuchen zu lassen - bislang ohne Folgen.

Besonders am Herzen lagen dem liberalen Politiker aber auch immer die Renten, und hier speziell die Renten der "kleinen Leute". Als Vertreter der Demokratischen Partei beim "Rententisch" hat Bettendorf maßgeblich zum Erfolg dieser Diskussion beigetragen.

Als er in der Politik angetreten sei, habe man ihm gesagt, in diesem "Métier" bekomme man immer einen "Fuess hannebei"; nun müsse er aber feststellen, dass ihm das in seiner ganzen 25-jährigen Karriere nie geschehen sei und der Wähler ihn nie derart bestraft habe.

In diesem Sinne sei es auch sein politischer Erfolg, der ihn persönlich am meisten geprägt habe. Markiert worden sei er aber auch durch Josy Barthel, seinem Banknachbarn in der Abgeordnetenkammer (nie werde er vergessen, als nach dessen Tod auf seinem "Chamber"-Platz Blumen gelegen hätten) und Henri Grethen, der ein begnadeter Redner sei und dessen parlamentarische Interventionen meist als Highlights zu betrachten seien.

Dass er sich jetzt schon zurück zieht, erklärt Bettendorf dahingehend, dass er mit sich selbst ausgemacht habe, mit 70 Jahren mit der aktiven Politik Schluss zu machen und seinem nachrückenden Nachfolger genügend Zeit zu lassen, sich in die parlamentarische Arbeit einzuarbeiten. Dass dies nun ausgerechnet Alexandre Krieps, der Sohn von Emile Krieps, der ihn überhaupt erst zur Politik brachte, mache ihn besonders froh. Dass Lex Krieps während den Jahren 1999 bis 2004 schon einmal Parlamentsluft schnuppern durfte sei im übrigen nur zu begrüssen.

Eine mögliche Ursache für seinen verfrühten Rücktritt sieht Niki Bettendorf aber auch darin, dass man in der Opposition einfach nicht so viel bewirken könne, was mit steigendem Alter umso frustrierender sei. Vielleicht fehle ihm aber einfach auch nur das "Feuer", das ihn in jüngeren Jahren dazu angespornt habe, auch Oppositionszeiten durchzustehen. Besonders fristriert habe ihn bspw. die Tatsache, dass trotz einer entsprechenden Motion zur Anerkennung der komplementärmedizinischen Berufe konkret noch immer nichts erfolgt sei.

Aber über derartige Ungereimtheiten muss sich Bettendorf nun glücklicherweise - zumindest offiziell - nicht mehr den Kopf zerbrechen.

Seiner Partei gibt er den väterlichen Rat, sich zukünftig noch mehr um die Belange des Mittelstandes, des Handels und des Handwerks zu kümmern, habe die DP im Gegensatz zu den anderen Parteien - CSV (LCGB), LSAP (OGBL), Grüne (MouvEco), adr (NGL) - doch kein "Hinterland", auf das sie gegebenenfalls zurückgreifen könne.

Wie stand an dieser Stelle im Rahmen unserer Kandidatenporträts für die Legislativwahlen von 2004 doch zu lesen: "Niki Bettendorf gehört zu einem Schlag von Politikern, wie sie heute zur Seltenheit geworden sind". Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Uns bleibt nichts anderes übrig, als dem sich nun in den Ruhestand zurück ziehenden Politiker alles Gute zu wünschen - zum alten Eisen gehört er nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik aber noch lange nicht.

Interview mit Bürgermeister Paul Geimer aus dem LJ vom 9ten September

Interview

Bürgermeister Paul Geimer im Gespräch 

Letzebuerger Journal: Bartringen ist unter der DP-Führung eine fortschrittliche und attraktive Gemeinde geworden...


Paul Geimer: Das stimmt. Bartingen ist eine Ortschaft mit einer großen Attraktivität. Der Wohnungsbau entwickelt sich stetig weiter. Wir wollen aber langsam wachsen. Darum denken wir nicht dran, den Bauperimeter zu vergrößern. Wir wollen die bestehenden Bauflächen erschließen. Auf der anderen Seite haben wir hier sehr gute Bedingungen geschaffen, damit eine Ansiedlung für Betrieben äußerst attraktiv ist. Dies kommt den Gemeindefinanzen nur zu Gute.


LJ.: Welche großen Projekte sind in naher Zukunft vorgesehen?


P.G.: Hier möchte ich einige Schwerpunkte aufzählen. Der Gemeindebebauungsplan wird überarbeitet, so wie es das Gesetz vom Juli 2004 vorsieht. Eine exzellente Schulbetreuung war für die DP Bartringen immer die erste Priorität. Wir verfügen heute über eine sehr moderne Infrastruktur für die kommenden Jahre. Wir wissen aber, dass Bartringen weiter wachsen wird. Wir werden den eingeschlagenen Weg nicht verlassen und immer im richtigen Moment in die Zukunft unserer Kinder investieren. Ende September wird ausserdem der Grundstein für unser interkommu nales Schwimmbad mit Wellnesscenter gelegt. Die Eröffnung soll Ende 2008 sein. Unser Kanalsystem wird überarbeitet, um eine ökologisch einwandfrei funktionierende Kanalisation zu schaffen. Auch ein Verbesserung unserer Sportinfrastruktur, besonders was den Schulsport und die Indoorsportarten betrifft, wird angegangen. So werden wir kurzfristig die Sporthalle Atert den heutigen Erfordernissen anpassen. Die Trainingsmöglichkeiten werden verdoppelt. Die Halle selbst wird auf 1075 Sitzplätze und 350 Stehplätze vergrößert werden. Mit 6 000 Einwohner braucht Bartringen keine dritte Sporthalle, die auch noch viel teurer werden würde. Die Verkehrsberuhigung bleibt auch eine Priorität. Wir werden uns voll für die Fertigstellung des letzten Teilstücks der Umgehungsstrasse einsetzten. Auch die zweite Ausfahrt in Bourmicht wird nicht aus den Augen verloren werden. Und der Abzug der Pctroleumfirmen bleibt einer unserer weiteren wichtigen Anliegen.


LJ.: Welche Zukunftsperspektive wird Maßstab für die DP Bartringen sein?


P.G.: Die DP Bartringen setzt sich für eine ruhige Weiterentwicklung unserer Gemeinde ein, immer die Lebensqualität in ihrer ganzen Vielseitigkeit vor Augen - und diese zu erhalten und stets zu verbessern.

Artikel aus dem Luxemburger Wort vom Samstag dem 24ten September 2005

Ländliches Flair am Rande der Hauptstadt

 Die Wahrung des Dorfcharakters als politisches Leitmotiv  (Von Marc Glesener)

 In Bartringen hat sich in den letzten Jahren etwas getan: Stellenweise bekam die Ortschaft einen neuen Look. Da wäre zum einen der Platz „beim Schlass", also der Dorfkern, der komplett umgestaltet wurde. Hier thront seit einem Jahr der „Bartrenger Hunn", das Wahrzeichen der Gemeinde.

 Anfang 2002 trat Paul Geimer die Nachfolge des langjährigen DP-Bürgermeisters Niki Bettendorf an. Personeller Wechsel ja, aber am politischen Kurs in der Gemeinde hielt der Neue fest. „Das Resultat: Wir haben unser Programm aus dem Jahr 1999 quasi zu 100 Prozent umgesetzt", so Geimer rückblickend auf die zurückliegende Legislaturperiode, in der die DP allein regieren konnte; mit einer deutlichen Mehrheit im Gemeinderat. Und diese hat in sechs Jahren alles in allem 55 Millionen Euro aufgebraucht. „Gelder, die wir in die Lebensqualität der Bürger investiert haben", sagt der Bürgermeister.

 Für Bürgermeister Geimer ist die Neugestaltung des Dorfkerns richtungweisend für die Politik des Schöffenkollegiums. „Trotz des ständigen Wachstums der Ortschaft sind wir stets bestrebt, den Dorfcharakter so gut wie möglich zu erhalten. In diesem Sinne wurde ein Platz geschaffen, wo Arbeiten und Wohnen miteinander verbunden wer den", erzählt der Erste Bürger Bartringens.

 Der Stolz des Bürgermeisters

 Besonders stolz ist Geimer auf den Schulcampus seiner Gemeinde, der über die Grenzen des Landes hinaus Modellcharakter hat. Im Mai 2004 wurde das bis dato letzte Element des Projekts Atert, der „Beiestack", eingeweiht. Der Name ist hier Programm. Die Schule setzt sich in Form einer Wabe aus einzelnen sechseckigen Klassensälen zusammen. Wie auf dem gesamten Campus wurde auch beim Bau des „Beiestack" großen Wert auf Funktionalität gelegt, wie Geimer erklärt und von unzähligen Visiten anderer Gemeindeverantwortlicher in Bartringen berichtet. „Unser Campus-Konzept kommt einfach gut an. Nicht nur bei den Kindern", so ein sichtlich zufriedener Bürgermeister.

 Bei seinen Ausführungen über die Infrastrukturpolitik der Gemeinde räumt Geimer aber auch ein, dass eine Gemeinde wie Bartringen nicht unbegrenzt wachsen kann. „Mehr Einwohner, das ist gleichbedeutend mit einer noch höheren Nachfrage an Dienstleistungen und entsprechenden Infrastrukturen", mahnt der DP-Kommunalpolitiker. Es sei Vorsicht geboten, was wiederum nicht bedeute, dass eine Gemeinde im Wohnungsbau untätig bleiben dürfe. Auch die Kommunen stehen in der Pflicht, etwas gegen die Krise zu unternehmen", sagt Geimer, für den die Entwicklung der Baulandpreise ganz einfach untragbar geworden ist. Das könne so nicht weitergehen. Hinzu komme, aus der Sicht des Kommunalpolitikers betrachtet, dass eine Gemeinde eine ausgeglichene Bevölkerungsstruktur brauche. „Was aber tun, wenn sich junge Leute in unserer Gemeinde kein Eigenheim leisten können?", so der Bürgermeister, der allerdings eine Erweiterung des Bauperimeters in Bartringen ausschließt. Dies wiederum bedeute nicht, dass man nichts zur Schaffung von Wohnraum zu erschwinglichen Preisen unternehmen wolle. Die DP sei gewillt, konkrete Projekte in die Wege zu leiten, unterstreicht Geimer, der es allerdings vermeidet, den Begriff „sozialer Wohnungsbau" zu gebrauchen. Er spricht von kommunaler Verantwortung und bezahlbarem Wohnraum, der jungen Leuten zur Verfügung gestellt werden müsste.

 Auf die Finanzlage Bartringens angesprochen, berichtet Geimer von einer durchaus erträglichen Schuldenlast von 780 Euro pro Kopf. „Da bleibt genügend Spielraum für weitere Arbeiten im Interesse der Bürger. Ich denke da vor allem an weitere Maßnahmen, mit denen die Lebensqualität gestärkt und der ländliche Charakter der Ortschaft gewahrt werden können", betont der Kommunalpolitiker. Er bricht in diesem Zusammenhang eine Lanze für den Erhalt des Grüngürtels rund um Bartringen. „Wir müssen alles daran setzen, diese Gebiete zu schützen. Darauf werden wir vor allem bei der Bautenpolitik großen Wert legen", so Geimer.

 Kein unnötiger Luxus

 Den Vorwurf, das zusammen mit der Gemeinde Strassen geplante Wellness-Zentrum sei unnötiger Luxus, will der Bartringer Bürgermeister nicht gelten lassen. Das interkommunale Freizeit- und Schwimmzentrum „Les Thermes" mache durchaus Sinn. Nachdem die Idee eines Schwimmbades sowohl in Bartringen als auch in Strassen im Wahlprogramm aufgetaucht war, hatten sich die beiden Gemeinden entschlossen, gemeinsam diesen Plan zu verwirklichen. Als Grundlage für die Planung diente unter anderem auch eine Bürgerumfrage. Diese hatte verdeutlicht, dass das Interesse an einem Schwimmbad in Bartringen, Strassen und den umliegenden Ortschaften sehr groß ist.

 Beim Wellness-Projekt arbeitet die Gemeinde eng mit dem Nachbarn Strassen zusammen. Diese Kooperation spielt auch in anderen wesentlichen Bereichen, so etwa im Transport. Beide Kommunen haben einen City-Bus initiiert, der sich großer Beliebtheit erfreut. „Überhaupt sind eine ganze Reihe von Problemen nur in einer grenzüberschreitenden Perspektive zu lösen", meint Bürgermeister Geimer und weist ohne Umschweife auf die Verkehrsproblematik hin. Was nutzen uns allerlei lokale Initiativen zur Beruhigung des Verkehrs, wenn die Nachbarn und der Staat nicht mitmachen?", fragt der engagierte DP-Mann.



 
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